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Garage für Elektrorollstuhl

Philip ist auf seinen speziel auf ihn angepassten Elektrorollstuhl angewiesen. Ohne ihn kann er das Haus kaum noch verlassen.

Aber die Versicherung weigerte sich, das Risiko für Beschädigung oder Diebstahl zu übernehmen, solange der Rollstuhl im Freien steht. Hier musste schnell eine Lösung in Form einer abschließbaren ‘Rolli-Garage’ her!

Der 12jährige Philip leidet am ‚Miller Dieker Syndrom‘. Durch diese angeborene Erkrankung des Erbgutes ist Philip in erheblichem Maße körperlich und geistig eingeschränkt und hat leider auch eine deutlich verkürzte Lebenserwartung.

Inzwischen kann sich Philip nur noch mit einem speziell an seine Bedürfnisse angepassten Elektrorollstuhl fortbewegen. Der passt allerdings nicht in die Wohnung und muss vor dem Haus geparkt werden. Und genau hier lauerte für die Familie das nächste Problem. Die Hausratversicherung weigerte sich, den sehr teuren Spezialrollstuhl zu versichern, solange er im Freien steht. Voraussetzung für einen Versicherungsschutz sei eine rundum geschlossene und abschließbare Unterstellmöglichkeit, so die Versicherung.

Natürlich ist der hohe Preis für so einen Rollstuhl ein Argument. Noch gravierender wäre aber eine Beschädigung oder gar ein Diebstahl für Philips ohnehin stark eingeschränkte Mobiltät.

Da der Rollstuhl bislang unversichert im Freien stand, war Eile geboten. Nach einigen Recherchen konnten wir eine Firma finden, die kleine Geräteschuppen aus wetterfestem Holz herstellt und die sich kurzfristig des Problems annehmen konnte. Innerhalb weniger Tage konnte eine passende ‚Rolligarage‘ geliefert und vor Ort aufgebaut werden. Außerdem musste noch eine Auffahrrampe angefertigt werden, um mit dem recht schweren Rollstuhl ohne fremde Hilfe und Unfallgefahr ein- und ausfahren zu können.

Philips Mutter war völlig überwältigt, als unser Oberengelchen Anja ihr die Kostenübernahme per E-Mail zusagte:

„Gott sei Dank, dass ich Deine Nachricht lesen konnte und nicht antworten ‘musste’, denn Du hast mich echt sprachlos bekommen. Was wirklich selten ist. 1000 Dank an Dich für die Mühe und ein herzliches Dankeschön!“

 

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