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Radkorso

Am Samstag den 12. September 2020 fand in Frankfurt am Main ein Fahrradkorso anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Deutschen Kinderhospizvereins statt.
 
Rund 250 Radler waren dem Aufruf von Veranstalter Werner Buthe gefolgt und trugen die Botschaft der Kinderhospizdienste in die Stadt.
 
Die KinderEngel RheinMain e.V. waren natürlich auch dabei und unterstützten das Bündnis der regionalen Kinder- und Jugendhospizdienste am Infostand.

Treffpunkt RÖMER!

Gegen 14 Uhr füllt sich der Platz direkt vor dem Frankfurter Rathaus mit immer mehr Radlern. Dort hatte ein Bündnis Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienste (AKHD) aus der Region einen Info-Pavillon aufgebaut.
Anlass war das 30-jährige Jubiläum des Deutschen Kinderhospizvereins, den sich der Veranstalter Werner Buthe zum Anlass genommen hatte, einen Radkorso durch die Mainmetropole zu organisieren.
 
Tim Frühling, HR-Moderator und Schirmherr des Ambulanten Kinderospizdienstes Frankfurt, führte  gewohnt sympathisch durch die kleine Auftaktveranstaltung. Albert Kattwinkel, Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhospizvereins in Olpe, betonte die Wichtigkeit der ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit für die Erkrankten und insbesondere auch ihrer Familien. Dies wurde auch in den bewegenden Worten einer betroffenen Mutter deutlich. Besonders positiv zu erwähnen ist noch der angestoßene Dialog mit dem Frankfurter Gesundheitsdezernenten Stefan Majer. Dieser erklärte, in den Vorgesprächen sei ihm bewusst geworden, welche Nöte es gerade hinsichtlich der Wohnsituation in der Mainmetropole bestünden. Dazu versprach er, sich zeitnah mit den Vertretern des AKHD Frankfurt zusammen zu setzen und nach Lösungen zu suchen. Allein dies darf sicherlich mit vollem Recht als ein großer Erfolg der Veranstaltung verbucht werden.
 
Danach startete der bunte Tross von gut 250 Radlern zu ihrem Korso quer durch Frankfurt. Unter Ihnen viele ehrenamtlich Engagierte und, trotz der Pandemieprobleme, auch einige betroffene Familien, sowie jede Menge Menschen, die ihre Unterstützung zum Ausdruck bringen wollten. Über den Mainkai ging es zunächst am Hauptbahnhof vorbei nach Bockenheim, dann wieder zurück in die Frankfurter Innenstadt. Bei einer   Zwischenveranstaltung auf dem Goetheplatz schilderte eine weitere Mutter eines erkrankten Kindes auch eindrücklich ihre tagtäglichen Probleme.
 
Trotz dieser eindringlichen Botschaft bewegte sich der Radkorso dann gut gelaunt und bei bestem Wetter weiter Richtung Hanauer Landstraße zum Sitz des Frankfurter AKHD. Hier nutzten die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen Larissa Engelhardt, Angela Möschter und Katrin Winter, die Chance auf ihre Arbeit und die Möglichkeiten, die ihre Räumlichkeiten bieten, hinzuweisen.
 
Von dort ging es, gut abgesichert durch das sehr professionelle Radler-Team um Werner Buthe, die Radfahrer des ASB und einem, mit Streifenwagen, Motorrädern und Mitgliedern der Fahrradstaffel relativ groß aufgestelltem Team der Frankfurter Polizei, zurück zum Römer. Dank der hervorragenden Organisation und den vielen Helfer*innen kamen alle Radler*innen wohlbehalten am Ziel an.
 

Rund um den ASB Wünschewagen endete die Veranstaltung mit dem symbolischen Steigenlassen vieler bunter Ballons in den strahlenden blauen Frankfurter Himmel – verbunden mit dem Willen und der Hoffnung wieder ein bisschen mehr Aufmerksamkeit für die Arbeit der Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste geschaffen zu haben.

Das Helferteam der KinderEngel, von denen einige sogar selbst beim AKHD aktiv sind, unerstützte am Infostand und führte viele interessante Gespräche mit interessierten Besucher*innen

Vielen Dank an unseren “PresseEngel” Thomas Klotz für die Fotos und den Bericht.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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